Das Forschungsnetzwerk UmSenAuto

Im November des vergangenen Jahres bewilligte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Forschungsnetzwerk „UmSenAuto“. Daraufhin versammelten sich die Netzwekpartner im Januar 2020 zu einer zweitägigen Kick-Off Veranstaltung. Die multidisziplinären Partner legten so den Grundstein für UmSenAuto.

Was ist UmSenAuto ?

UmSenAuto ist ein internationales Forschungsnetzwerk bestehend aus 17 multidisziplinären Partnern. Forschungsnetzwerke sind Zusammenschlüsse von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, welche an einem gemeinsamen Thema forschen um Lösungen zu finden sowie zu entwickeln. Das Forschungsnetzwerk UmSenAuto hat es sich zur Aufgabe gemacht Umfeldsensoren autonomer Fahrzeuge in der Produktion weiter zu entwickeln und somit die europäische Automobilbranche zu wandeln. Daraus werden Lösungen und Ideen entstehen, um eine effiziente sowie sichere Inbetriebnahme und Absicherung der Umfeldsensoren zu ermöglichen. Gefördert wird das Netzwerk durch das Förderprogramm ZIM, dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand.

Die Umfeldsensoren bekommen in der Automobilbranche immer größere Bedeutung, denn das Thema des autonomen Fahrens wird zunehmend präsent. Um dies zu ermöglichen sind eine Vielzahl an Sensoren bereits im Einsatz und machen das Autofahren immer autonomer. Jedoch kommt mit der Menge an Sensoren jeglicher Art das Thema Sicherheit ins Spiel. Ein Hersteller muss gewährleisten, dass die Sensoren jederzeit uneingeschränkt funktionstüchtig sind. Denn bei einem Unfall, der durch einen Mangel am Sensor verursacht wurde, haftet nicht mehr der Fahrer, sondern der Hersteller. Wie man Fehlfunktionen und dergleichen ausmerzen kann wird im gemeinsamen Netzwerk erarbeitet.

Somit hat sich das Forschungsnetzwerk UmSenAuto zur Aufgabe gemacht, eine effiziente Inbetriebnahme der Systeme und Funktionssicherung der Sensoren zu erforschen. Es muss gewährleistet sein, dass die Sensoren nach Montage oder Werkstattbesuchen einwandfrei funktionieren.

Die Kick-Off Veranstaltung

Am 21. und 22. Januar 2020 lernten sich die bis dato 16 Teilnehmer im Laufe der Kick-Off Veranstaltung kennen. In Teambuildingmaßnahmen wurden die Kompetenzen der Teilnehmer herausgefunden und die gemeinsamen Zielsetzungen und Erwartungen an die Netzwerkarbeit erarbeitet.

Auch tauchte man am zweiten Tag der Veranstaltung schon mehr in das Thema Umfeldsensoren ein. Die ersten Themen stellten sich heraus. Technologien wurden diskutiert und daraus resultierten infolgedessen die ersten Netzwerkkonstellationen. Die gefundenen Partner können somit gemeinsam an den Projekten arbeiten und sie entwickeln.

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