Vorteile durch ZIM-Forschungsnetzwerke und Kooperationen

„Ach, Sie haben einen Maschinentechniker, der sich mit SPS-Programmierung auskennt? Genau das hat unser Kunde neulich händeringend gesucht!“ Eine typische Situation beim ZIM-Netzwerktreffen: Aus lockeren Gesprächen ergeben sich wichtige Geschäftskontakte, die zu erfolgreichen Kooperationen ausgebaut werden und neue Vertriebswege für die Beteiligten erschließen.

Positive Effekte aus ZIM-Netzwerken

Seit vielen Jahren fördert der Bund mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (kurz ZIM) die Zusammenarbeit von Unternehmen in  Forschungs- und Entwicklungsnetzwerken. Auch Universitäten und Forschungseinrichtungen können sich daran beteiligen. Dabei sollen durch die gemeinsame Arbeit an einem Thema und das Zusammentreffen der verschiedenen Partner im sogenannten ZIM-Netzwerk Ideen für neue Produkte entstehen. Diese können dann in bezuschussten Folgeprojekten zur Marktreife entwickelt und in den Markt gebracht werden. Mit dem Förderprogramm ZIM werden KMUs gefördert und die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unterstützt. KMUs profitieren von Zuschüssen für innovative Projekte durch das BMWi. Klar ist, dass die beteiligten Unternehmen schneller mehr neue Produkte auf den Markt bringen können als Mitbewerber ohne Förderung. Über die reinen Zuschüsse hinaus (bis 209.000 € pro Unternehmen) ergeben sich jedoch noch viele weitere positive Effekte für die am ZIM-Netzwerk beteiligten Unternehmen.

Zu den Vorteilen zählen:

  1. Netzwerk-interner Technologietransfer => Ausbau der Kompetenzen der Partner
  2. Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen
  3. Netzwerkübergreifender Technologietransfer für produzierende Unternehmen in Deutschland
  4. FuE-Kooperationen werden gefördert
  5. Es findet eine aktive Vernetzung und Kooperationen mit anderen Technologie-Experten statt.
  6. Gesteigerte Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit durch Synergien (KMU und FE)
  7. Neue Marktpotenziale und gefestigte Marktpositionen
  8. Neue technologische Entwicklungen und neue Produkte durch gemeinsame Projekte entlang der Wertschöpfungskette
  9. Zugang zu Marktinformationen

 

Wertschöpfungskette im ZIM-Netzwerk voll nutzen

Zu beachten ist auch, dass Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammenkommen, die über besonderes Know-how an verschiedenen Stellen der Wertschöpfungskette verfügen: Während manche Netzwerkpartner besonders stark sind in Forschung und Entwicklung, verfügen andere über einen starken Vertrieb oder z.B. exzellente Prozesse in der Supply Chain. Werden diese Spezial-Know-hows kombiniert, entstehen starke Partnerschaften mit großem wirtschaftlichem Erfolg. Ein weiteres Beispiel ist die Zusammenarbeit von Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen und KMU: Während die Hochschulen oft keinerlei Vermarktung ihrer Erfindungen vornehmen, fehlt den KMU die Forschungs- und Entwicklungsabteilung bzw. die Kapazität für FuE-Personal. Hier hilft die Teilnahme am ZIM-Netzwerk, Lücken in der eigenen Struktur durch Kooperation zu schließen und so schneller neue Produkte zu entwickeln und an den Markt zu bringen.

 

Weitere Informationen zu ZIM-Forschungsnetzwerken

Sie planen ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt oder ein technisches Investitionsvorhaben und suchen Partner? Wir verfügen über ein breites Netzwerk, nutzen Sie unser Know-how! In einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch können Sie herausfinden, ob eine Förderung Ihres Vorhabens durch unsere Leistungen sinnvoll wäre. Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns auf Sie!

Ein Beispiel für ein Forschungsnetzwerk, das wir managen, finden Sie hier: Forschungsnetzwerk PerzPektive

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