Angewandte Nanotechnologie: Förderung von deutsch-israelischen Kooperationsprojekten

Das  Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine Richtlinie herausgegeben, die Zuschüsse für gemeinsame Forschungsprojekte von deutschen und israelischen Partnern beschreibt. Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen können Förderung für gemeinsame Projekte in der Nanotechnologie mit israelischen Partnern beantragen. Bis zu 5 Mio. Euro werden vom israelischen und vom deutschen Wirtschaftsministerium jeweils zur Verfügung gestellt.

Wer kann eine Förderung für deutsch-israelische Kooperationsprojekte beantragen?

Unternehmen, die einen Sitz in Deutschland haben und gewerblich tätig sind, können einen Antrag stellen. KMU werden bevorzugt gefördert. Weiterhin zum Antrag berechtigt sind Universitäten, Forschungseinrichtungen und Organisationen, die zur Forschung beitragen. Eine Ausnahme bilden Forschungseinrichtungen, die bereits von Bund und Ländern gemeinsam finanziert werden. Hier gelten eingeschränkte Kriterien (siehe vollständige Bekanntmachung)

Hintergrund zur Förderung von Nanotechnologie-Projekten mit Israel

2011 haben die Regierungen von Deutschland und Israel ein Abkommen geschlossen, um die Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung und bezüglich Berufsausbildung und beruflicher Weiterbildung zu stärken. Darauf basiert die aktuelle Bekanntmachung, die vom BMBF und dem israelischen Wirtschaftsministerium „National Technological Innovation Authority of the State of Israel“ (NATI) durchgeführt wird. Sie soll Kooperationen  zwischen beiden Ländern stärken und die Position der Teilnehmer im weltweiten Markt stärken. Synergien, die sich aus dem Austausch von Know-how beider Länder ergeben, werden gezielt gefördert. Weiterhin ist es ein Ziel des Zuschussprogramms, Unternehmen aus der Privatwirtschaft an mehr Forschung und Entwicklung heranzuführen.

Mehr Infos dazu, wie Unternehmen von Technologieförderung profitieren.

Förderkriterien für Zuschüsse zu Nanotechnologieprojekten

Es gelten die Kriterien der Richtlinien zu Förderungen, unter anderem §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) sowie die de-minimis-Regelung. Weiterhin muss das Vorhaben aus jedem Land mindestens jeweils einen Partner aus dem Unternehmensbereich und einen aus dem Wissenschaftsbereich vereinen. Die Partner müssen auch einen schriftlichen Kooperationsvertrag abschließen. Über die geforderten Themenstellungen der Nanotechnologie für Förderprojekte informiert das BMBF auf der zugehörigen Internetseite in Kapitel 2 der Bekanntmachung.  Auch das EUREKA-Cluster Penta fördert Vorhaben der Nanotechnologie im Bereich Mikro- und Nanoelektroniksysteme. Hier gelten gesonderte Förderrichtlinien: Zur Richtlinie. Weiterhin sollte erkennbar sein, dass durch das Vorhaben ein Fortschritt in der Wissenschaft erzielt wird und dass das Vorhaben gute Chancen auf Realisierung und Erfolg hat.

 

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